Einordnung:Thymelaeaceae (Seidelbastgewächse) - Leformix: plt.trh.spt.mal.ros.ros.mav.thl.zzz.dpn.aln Vorkommen:In sonnigen Lagen der Alpen. Benötigt kalkreichen aber stickstoffarmen Boden. Das Vorkommen ist auf Österreich, die Schweiz und Südtirol begrenzt. Beschreibung:Bis 50 cm hoch werdender Strauch mit lanzettlichen Blättern, die im Gegensatz zum Gemeinen Seidelbast (Daphne mezereum) über den ganzen Strauch verteilt sind. Die weißen, nach Vanille duftenden Blüten erscheinen nach den Blättern zwischen Mai und Juni. |
![]() Bergseidelbast (Daphne alpina) |
Dadurch, daß der Bergseidelbast auch mit steinigen
Böden
zurecht
kommt, ist er gelegentlich in Steingärten anzutreffen,
wobei
bisher
allerdings noch keine veredelten Formen herausgezüchtet
wurden. Im
entsprechenden Themenverzeichnis finden Sie weitere »Zierpflanzen für Haus und
Garten«.
In den Samen des Bergseidelbastes befinden sich etwa 0,1% Mezerin und 0,02% Daphnetoxin. Das Fruchtfleisch selbst ist frei von diesen Orthoestern. Die beiden Substanzen besitzen eine stark hautreizende Wirkung. Bei längerem Hautkontakt können sogar Nekrosen auftreten.
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Daphnetoxin: Mezerin: |